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GmbH und Co. KG – Wo liegt der Unterschied?

Der kleine Bruder der GmbH? Co. & KG – was heißt das?

Die GmbH & Co. KG ist eigentlich eine KG. Der wesentliche Unterschied ist, dass der Komplementär keine natürliche Person ist, sondern eine GmbH.

Diese Konstruktion hat den Vorteil, dass die Haftungsrisiken des Komplementärs begrenzt werden, da die GmbH, wie oben dargelegt, ausschließlich mit ihrem Gesellschaftsvermögen haftet und die Gesellschafter der GmbH dieser nur mit ihrer Stammeinlage haften. Dadurch kann man die unbeschränkte Haftung des Komplementärs umgehen.

Diese Gesellschaftsform ist gut nutzbar, um Eigenkapital zu beschaffen, in dem man Dritte als weitere Kommanditisten beteiligt, die dann wiederum nur mit ihrer Einlage und ebenfalls nicht darüber hinaus persönlich haften. Die GmbH & Co. KG ist daher eine häufig gewählte Gesellschaftsform für geschlossene Fonds aller Art, wobei die Anleger üblicherweise nicht direkt Kommanditisten werden, sondern über eine Treuhandkommanditistin beteiligt lawyersind.

Der Nachteil ist, dass durch den faktischen Wegfall der persönlichen Haftung des Komplementärs die Kreditwürdigkeit bei Banken deutlich eingeschränkter ist, als bei einer reinen KG. Zudem besteht ein höherer Bilanzierungsaufwand, da sowohl für die GmbH als auch für die KG Bücher geführt und Abschlüsse erstellt werden müssen. Außerdem kann die Vergütung des Geschäftsführers der GmbH steuerlich nicht als Betriebsausgabe der KG angerechnet werden, mindert also nicht den zu versteuernden Gewinn der KG.

Fazit

Wie bereits eingangs erwähnt, ist dies keinesfalls eine vollständige Darstellung der Gesellschaftsformen. Jede Gesellschaftsform bietet Vor- und Nachteile und für unterschiedliche Unternehmungen sind in unterschiedlichen Situationen verschiedene Aspekte wichtig. Eine Lösung von der Stange ist daher nicht möglich und auch nicht zu empfehlen. Wir beraten individuell und auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten. Zögern Sie nicht, bei Fragen an uns heranzutreten.